Johanna von Monkiewitsch
* 1979 in Rome, lives and works in Cologne
Bodenzeichnung o.T. (Große Zeichnung), 2006, Digitaldruck auf Hahnemühle Papier, Alu-Dibond, Auflage 5 +1 AP, 110 x 164 cm
Johanna von Monkiewitsch umrandet die wandernden Sonnenflächen, die durch die verschiedenen Fenster auf den Atelierboden fallen, mit Kreide. Dabei zeichnet sie immer mit gleicher Geschwindigkeit, wobei sie durch die Bewegung des Lichts niemals an die Anfangsstelle zurückkommt. Wolken bestimmen die Pausen.
Die vorgefundene Situation, die durch die natürlichen Lichtquellen von Sonne und Mond, die Architektur, in die ihr Licht einfällt, die Bewegung der Erde und den gewählten Zeit- und Standpunkt gegeben ist, bestimmen das fotographische Werk.
Im Gegensatz zur Beiläufigkeit eines Schnappschusses ist die Beobachtung der Lichtwanderung Ergebnis von Kontemplation.
Das Verstreichen der Zeit, scheint so fest gehalten, neben der echten Dinglichkeit wie selbstverständlich im Raum zu liegen.
Aus diesem Prozess Licht, Zeichnung, Fotografie entsteht so etwas wie eine räumliche Skulptur, die sich je nach Standort verändert. Die Entscheidung des Standorts liegt im Foto, dass diese Räumlichkeit fixiert
Biografie
1999 2006 Studium der Freien Kunst
an der HBKBraunschweig bei Prof. Hartmut Neumann und
Prof. Heinz-Günther Prager
2004 Kunstpreis des Landkreises Gifhorn
2005 „plattform II“, Kunstverein Hannover
2006 „heim spiel“, Kunstverein Hannover
Juli 2006 Diplom
Umzug nach Köln
Juli 2007 Meisterschüler bei Prof. Heinz-Günther Prage
2007 „De Natura Artis“, Schloss Agathenburg, Hamburg